Italienische Studenten auf den Spuren des Teltower Rübchens

Innerhalb einer kulinarischen Studienreise durch Berlin begaben sich Studenten der Universität
der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo (Italien) am 1. April auf die Spuren des Teltower Rübchens. Aufmerksam geworden waren sie auf diese regionale Spezialität durch die weltweit agierende Slow Food Vereinigung, die das Rübchen 2008 in die „Arche des guten Geschmacks“ aufgenommen hatte.

Im Leibnitz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren ließen sie sich von Mitarbeiter Dr. Bernhard Brückner und dem Teltower Historiker und Autor des „Rübchenbuches“ Günter Duwe über alles Wissenswerte, was Geschichte und Anbau dieser Frucht anbelangt, informieren. Bei
der anschließenden Verkostung des naturbelassenen, lediglich gedünsteten Teltower Rübchens,
überzeugten sich die Studenten von dessen typischem Rettich ähnlichen Geschmack im Vergleich
zu anderen, als Teltower Spezialität gehandelter Rüben. Während eines Rundgangs durch die Gewächshäuser des Instituts stellten sie auch dem Vorsitzenden des Fördervereins für das Teltower Rübchen, Sören Kosanke, und Martin Lenz vom Slow Food Convivium Potsdam interessierte Fragen zur Produktion und Vermarktung der nur regional gehandelten Frucht. Abschließend ließ sich die Gruppe mit zwei in voller Blüte stehender Büsche des Teltower Rübchens, die zur Samengewinnung dienen, fotografieren.
Erst Ende September startet die alljährliche Saison mit Rübchenanstich und -fest im Teltower Ortsteil Ruhlsdorf.